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Alles hat ein Ende, auch 6 Monate in Mexico. 6 Monate sind eben lang genug um sich sehr an alles zu gewöhnen, um sich zuhause zu fühlen und nicht mehr als Turist. Einfach mexikansich zu sein : ) Ich glaube ein Teil von mir war schon immer mexikanisch, und jetzt ist auch meine hautfarbe wenigstens halbwegs morreno (braun)  und ich kann mich auch äuserlich als Mexikanerin fühlen.

Die letzte Woche habe ich mit Alejandra en Vera Cruz verbracht. Am Samstag haben wir die Hochzeit besucht, "Mole"  gegessen und Banda getanzt.Die Hochzeit fand auf einem "rancho", einen bauernhof statt, wo man sich  um Jahre zurückversetzt fühlt, Die Küche ein Schuppen, nich mehr als 4 Wände und ein Tür und ein Fenster. An der Wand unterm Fenster, ein grosses Feuer. Ein grosser Topf, ion dem gekocht wird, eine Art Pfanne für die Tortillas, das ist alles an Zubehör.Eine tolle Atmosphäre, ums Feuer zu sitzen und den Geschichten der Oma zuzuhören.

Am Montag haben wir Alejandras Schwester in Xalapa besucht, sie lebt dort mit Ehemann und 2jähriger Tochter.  Das Gespräch ist auf meine baldige Abreise gekommen und was ich den so alles mitnehmen soll, nach Deutschland und da fiel uns der Tequila ein...Da ich aber zugeben musste, das meine Tequila kenntnisse immer noch sehr gering sind, da ich in der Piedad immer zum billigsten gegriffen habe ( hauptsache man wird betrunken..) haben wir kurzerhand einen Tequila Probe Abend gemacht und "el compadre (billig), "Agavia" (mitelteuer) und "Don Julio" (teuer) probiert und verglichen. War nen schöner Abend!

Am Dienstag sind Ale und ich nach VeraCruz  gefahren, haben uns am Strand gesonnt, ein Sandbank im Meer vor Vera Cruz besucht, mitten im mehr ein Strand, cool! cumbia auf dem zocalo getanzt, fisch gegessen.Eigentlich hatten wir geplant am Abend zurück zu fahren, aber es gefiel uns so gut, das wir kurzerhand bei einem primo von Alejandra übernachtet haben und noch einen weiteren Tag geblieben sind, um eine Stadtrundfahrt zu geniessen, zu sehen wo die reichen und schönen (und wir eines tages ) wohnen. Ich hatte das schöne erlebnis im Gespräch mit einem Veracruzano für eine mexikanerin gehalten zu werden. Der Typ hatte Ale gfragt, wo ich denn herkomme und damit gerrechnet, das ich kein spanisch kann und ich habe geantwortet "Soy Michoacana", ich bin aus  michoacan. Wollte er nich glauben und fragte wo ich denn geboren sei. "Bueno , naci en alemania, pero vivo en Michoacan" ich bin zwar in Deutschland geboren, aber wohne in Michoacan." Und wie lange schon?" fragte er . "15 años" sagte ich. ja, sagte er, in einigen Städten gibt es viele Deutsche. Und auch im weiteren Gespr¨ch bin ich nich aufgeflogen!!! Juhu! ich  musste nur Wörter mit R vermeiden, weil ich das rollende R immer noch nich hin kriege.

Am letzten Samstag war die Geburtstagsfeier der jefa des calpulli, der aztekischen Tanzgruppe und wir sind mit der ganzen Familie von Vera Cruz nach D.F. gefahrn, alejandras Brüder sollten auf der Feier Gitarre spielen und singen, ein trio. Wir sind in einer camioneta ( grosses Auto) gereist, allerdings auch nur 5 Sitze, wir haben usn irgendwie zu 10 rein gequetscht, die Gitarren mussten aufs Dach, leider is uns eine verloren gegangen und wir mussten sie neben der Autobahn beerdigen, was traurig war. Auf der Feier haben wir getanz, es gab lecker Essen, wir haben dem Trio von Alejandras Brüdern zuhört, die ganz schön schnulzige Liebeslieder gesungen haben, danach haben wir noch Salsa und Cumbia getanzt. Alles hat mich sehr an meine erste fiesta in Mexico erinnert, im Haus von Alejandera und Jesus, am 3. Tag hier in Mexico. Ich ahb mcih um Monate zurück versetzt gefühlt.

Jetzt bin ich schon 2 Tage in Oaxaca, gestern war die grosste Feier des jahres hier, "la Guelaguetza" bei der einen ganzen Tag lang Tänze aus den verschiedenen Regionen des Estado Oaxaca aufgeführt werden, was wunderschön anzusehen ist. Die TánzerInnen tragen ihre traditionellen Trachten, schöne Röcke und Blusen oder Federschmuck,  tanzen oder erzählen tanzend Geschichten. Mein Freund Zufall hat mir auch wieder die Bekanntschaft mit eine der 3 Deutschen, die zum Lachen in den Keller gehen, geschenkt.Das ich immer das Glück habe, genau die deutschen Turisten zutreffen, die mich an ein kaltes und unfreundliches Deutschland erinnern...

Naja in weniger als8 tagen, werde ich mich persönlich vom Gegenteil überzeugen und freundliche, lustige deutsche treffen, euch, liebe Familie und Freunde.

Für alle die es wissen wollen:

Ich komm am 28 juli um 19 uhr aufm Flughafen in Berlin city an, werde mein T-shirt der mexikanischen Nationalmannschaft tragen,ein holpriges Deutsch sprechen und mich wundern das alle so gross sind und so weiss.     

21.7.09 21:36
 


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