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..........wieder daheim........

 

 Heut morgen bin ich aufgewacht, es war völlig ruhig auf der Strasse, kein Obstverkäufer an der Ecke hat seine Waren angepriesen, kein Müllman kam und hat mit der Glocke geklingelt um seine Ankunft anzukündigen,keine Autos sind laut hupend vorbeigerast. Die Luft war frisch, roch nach grün, nach Gras und Sommer und nich nach Autoabgasen und Tacos, die an der Strasse verkauft werden. UNd als auch noch meine liebe Schwester reinkam und mich auf deutsch gefragt hat, ob wir nicht frühstücken wollen, da wusste ich: Ich bin hier. Ich bin in Deutschland. Ich bin zuhause und nicht mehr in Mexico.

 Und es stimmt, ich bin schon 2 Tage hier. Am Dienstag abend bin gut am Flughafen angekommen. Mit dem Flug hat alles super geplappt, zwischen Mexico und London habe ich die 11 Stunden schlafend verbracht und von London nach Berlin sinds ja nur 50 Minuten.

In Mexico wurde ich Sonntagnacht mit einer ganz besonderen Party verabschiedet: Nachdem wir Samstag und Sonntag die "feria" (Stadtfest) in Altotonga besucht haben und schon jede Menge getanzt, gesungen und getrunken haben, haben wir Sonntagabend im Haus von Lucha, Alejandras Schwester, zusammen mit ihren 2 Brüdern und dessen Roch'n'Roll Band gefeiert. Die Jungs haben Gitarre gespielt und gesungen, zuerst spanische Lieder, später sind sie dann mir zu ehren auch zu englischen Lieder übergegangen, Beatles und so. Wir haben Tequila getrunken, was alles emotionaler machte, uns immer wieder bestätigt, was für ein grosses Glück die gegenseitige Bekanntschaft war, angefangen zu weinen, wieder aufgehört, Salsa Musik angemacht und getanzt, als die Gitarrespieler müde wurden und die Finger zu bluten anfingen,  und so wurde es morgen und die Stunde meiner Abfahrt rückte näher und wir wurden wieder traurig und haben (auch alkoholbedingt) filmreife Abschiedsszenen aufgeführt. Dann bin ich ins Auto gestiegen (ein Freund der Familie hat mich von Vera Cruz nach D.F. mitgenommen) und alles war vorbei.

Zum Flughafen gefahren, eine Cousine von Alejandra hat mich noch gebracht, die Mexikaner sind nett und hilfsbereit bis zum Schluss. in den Flieger gestiegen, die Lichter von Mexico City aufleuchten sehen, wieder mal  versucht die unfassbaren Grösse dieser Stadt zu begreifen und .... eingeschlafen.

So siehts aus.Ich bin in Deuschland und wer Lust hat kann sich gern bei mir melden. Vor allem Leute, die spanisch sprechen, das vermiss ich nämlich sehr. Auch sonst steh ich zu euere Verfügung, Freundschaft und so weiter. Wer keine Lust auf persönlichen Kontakt hat, kann mich auch finanziel unterstützen, damit meine nächste Mexiko Reise nicht in zu weite Ferne rückt. Überweisungen bitte auf folgendes Konto:Lina Schwarz, Knr. 710498437, BLZ 36010043, Postbank Essen. Danke

Gut dann ist es jetzt wohl Zeit mich zu verabschieden, ab jetzt wird mein Leben sicher langweilig und normal und es lohnt nicht darüber zu schreiben. Vielen Dank fürs Lesen, bis bald.

 

 

30.7.09 20:30


  

 

Alles hat ein Ende, auch 6 Monate in Mexico. 6 Monate sind eben lang genug um sich sehr an alles zu gewöhnen, um sich zuhause zu fühlen und nicht mehr als Turist. Einfach mexikansich zu sein : ) Ich glaube ein Teil von mir war schon immer mexikanisch, und jetzt ist auch meine hautfarbe wenigstens halbwegs morreno (braun)  und ich kann mich auch äuserlich als Mexikanerin fühlen.

Die letzte Woche habe ich mit Alejandra en Vera Cruz verbracht. Am Samstag haben wir die Hochzeit besucht, "Mole"  gegessen und Banda getanzt.Die Hochzeit fand auf einem "rancho", einen bauernhof statt, wo man sich  um Jahre zurückversetzt fühlt, Die Küche ein Schuppen, nich mehr als 4 Wände und ein Tür und ein Fenster. An der Wand unterm Fenster, ein grosses Feuer. Ein grosser Topf, ion dem gekocht wird, eine Art Pfanne für die Tortillas, das ist alles an Zubehör.Eine tolle Atmosphäre, ums Feuer zu sitzen und den Geschichten der Oma zuzuhören.

Am Montag haben wir Alejandras Schwester in Xalapa besucht, sie lebt dort mit Ehemann und 2jähriger Tochter.  Das Gespräch ist auf meine baldige Abreise gekommen und was ich den so alles mitnehmen soll, nach Deutschland und da fiel uns der Tequila ein...Da ich aber zugeben musste, das meine Tequila kenntnisse immer noch sehr gering sind, da ich in der Piedad immer zum billigsten gegriffen habe ( hauptsache man wird betrunken..) haben wir kurzerhand einen Tequila Probe Abend gemacht und "el compadre (billig), "Agavia" (mitelteuer) und "Don Julio" (teuer) probiert und verglichen. War nen schöner Abend!

Am Dienstag sind Ale und ich nach VeraCruz  gefahren, haben uns am Strand gesonnt, ein Sandbank im Meer vor Vera Cruz besucht, mitten im mehr ein Strand, cool! cumbia auf dem zocalo getanzt, fisch gegessen.Eigentlich hatten wir geplant am Abend zurück zu fahren, aber es gefiel uns so gut, das wir kurzerhand bei einem primo von Alejandra übernachtet haben und noch einen weiteren Tag geblieben sind, um eine Stadtrundfahrt zu geniessen, zu sehen wo die reichen und schönen (und wir eines tages ) wohnen. Ich hatte das schöne erlebnis im Gespräch mit einem Veracruzano für eine mexikanerin gehalten zu werden. Der Typ hatte Ale gfragt, wo ich denn herkomme und damit gerrechnet, das ich kein spanisch kann und ich habe geantwortet "Soy Michoacana", ich bin aus  michoacan. Wollte er nich glauben und fragte wo ich denn geboren sei. "Bueno , naci en alemania, pero vivo en Michoacan" ich bin zwar in Deutschland geboren, aber wohne in Michoacan." Und wie lange schon?" fragte er . "15 años" sagte ich. ja, sagte er, in einigen Städten gibt es viele Deutsche. Und auch im weiteren Gespr¨ch bin ich nich aufgeflogen!!! Juhu! ich  musste nur Wörter mit R vermeiden, weil ich das rollende R immer noch nich hin kriege.

Am letzten Samstag war die Geburtstagsfeier der jefa des calpulli, der aztekischen Tanzgruppe und wir sind mit der ganzen Familie von Vera Cruz nach D.F. gefahrn, alejandras Brüder sollten auf der Feier Gitarre spielen und singen, ein trio. Wir sind in einer camioneta ( grosses Auto) gereist, allerdings auch nur 5 Sitze, wir haben usn irgendwie zu 10 rein gequetscht, die Gitarren mussten aufs Dach, leider is uns eine verloren gegangen und wir mussten sie neben der Autobahn beerdigen, was traurig war. Auf der Feier haben wir getanz, es gab lecker Essen, wir haben dem Trio von Alejandras Brüdern zuhört, die ganz schön schnulzige Liebeslieder gesungen haben, danach haben wir noch Salsa und Cumbia getanzt. Alles hat mich sehr an meine erste fiesta in Mexico erinnert, im Haus von Alejandera und Jesus, am 3. Tag hier in Mexico. Ich ahb mcih um Monate zurück versetzt gefühlt.

Jetzt bin ich schon 2 Tage in Oaxaca, gestern war die grosste Feier des jahres hier, "la Guelaguetza" bei der einen ganzen Tag lang Tänze aus den verschiedenen Regionen des Estado Oaxaca aufgeführt werden, was wunderschön anzusehen ist. Die TánzerInnen tragen ihre traditionellen Trachten, schöne Röcke und Blusen oder Federschmuck,  tanzen oder erzählen tanzend Geschichten. Mein Freund Zufall hat mir auch wieder die Bekanntschaft mit eine der 3 Deutschen, die zum Lachen in den Keller gehen, geschenkt.Das ich immer das Glück habe, genau die deutschen Turisten zutreffen, die mich an ein kaltes und unfreundliches Deutschland erinnern...

Naja in weniger als8 tagen, werde ich mich persönlich vom Gegenteil überzeugen und freundliche, lustige deutsche treffen, euch, liebe Familie und Freunde.

Für alle die es wissen wollen:

Ich komm am 28 juli um 19 uhr aufm Flughafen in Berlin city an, werde mein T-shirt der mexikanischen Nationalmannschaft tragen,ein holpriges Deutsch sprechen und mich wundern das alle so gross sind und so weiss.     

21.7.09 21:36


Hallo liebe Heimat!!

 

 Ich meld mich mal wieder....Die letzte Zeit war so emotional und ich bin ja gerne auch mal über empfindlich ud betreibe sentimentale Melancholie als extrem Sport und so hat sich also der Abschied von der Piedad entsprechend schwierig gestaltet und ist beinahe in einem Tränenmeer ertrunken... Irgendjemand hatte mir dann aber doch ein Taschentuch gereicht und ich habe mich auf meine 21 Jahre Lebenserfahrung besinnt, die mir sagen; das Leben geht weiter auch wenn du nich weiter gehen willst und man sieht sich immer 2x im Leben.

 Ich bin seit gestern in D.F. , in Mexico Stadt, bei Alejandra und Jesus. Heut brechen wir nach Altotonga, Veracruz auf , um morgen auf die Hochzeit eines cousins zugehen.....juhu, mucha comida!!! viel essen, tanz und musik und fiesta!!!   Dann bleiben mir noch 2 wochen und ich will gern nach Oaxaca reisen, eine Stadt, die mir mehrmals ausdrücklich empfohlen wurde.

Das letzte Wochenende war ich noch mal am Pazifik, Barra Nexpa, ein einsamer Strand mit Flussmündung, ein Traum , keine Touristen, ausser ein paar amerikansiche Surfer..hab den endgültigen entschluss gefasst irgendwann in den nächsten Jahren surfen zu lernen.

In der Piedad hab ich die letzte Woche bei Manuela, meiner besten mexikanschen Freundin wohnen dürfen, wir haben viel Cumbia getanzt und Drehungen geübt. Cumbia ist sehr typischer Tanz in Mexico und schwerer zu tanzen als banda, wegen der Drehungen.Ich hab mich von allen Freunden verabschiedet, musste überall versprechen in spätestens einem Jahr zurück zu kehren und habe natürlich alle nach Deutschland eingeladen. Meine Schüler haben eine Party für mich gemacht und mir gesagt, das sie mit ihrem nächsten englischkurs auf meine Rückkehr warten wollen . hab mich geschmeichelt gefühlt.

Asi es, bald bin ich wieder im deutschen Lande. Wer gerne was Besonderes uas Mexiko haben will, dem bring ichs mit, sofern sie/er mir Bescheid gibt. (hab mir schon nen extra Koffer für Mitbringsel gekauft ..)

 HASTA PRONTO ALEMANIA!

10.7.09 20:49


 

Letzten Tage!!! In LA Piedad, oh ich hasse letzte Tage, es geht dann immer alles so schnell, man möchte sich von allen verabschieden und dann doch nicht, weil es so traurig ist, man möchte noch einmal in der cancha vom Tec basketball spielen, noch einmal eine fettige Torta in der Cafeteria essen, noch einmal auf den cerro gehen und die Piedad von oben sehen. Auf der anderen Seite möchte ich das alles ganz normal ist und ich nächsten Mittwoch aufwache, aufstehe, und statt zum TEC zum central de autobuses gehe und adios sage.

Nachdem ich gestern einen Ess Marathon bewältigt habe, ich war zu 3 Essen eingeladen, Frühstück, Mittag, Abendessen und nicht wenig und heute gleich noch ein Frühstück mit dem Direktor del TEC im Holiday Inn der Piedad, Buffet, delujo, habe ich jetzt für die nächsten Tage vorgesorgt, esstechnisch. Das ist auch gut, wir fahren nämlch heut zum Strand, ans Meer fürs Wochenende und wer weiss wie s da mit essen aussieht. Fisch a la mejor...

nächste woche plane ich nach Veracruz zu fahren, zu meiner Freundin Alejandra und ich bin auf eine 2 tägige Hochzeit eingeladen, juhu!!! MIt Tanz und Musik und essen und einfach Mexico.

danach mal sehen, reisen oder so....oder einfach in veracruz bleiebn und die zeit sehr mexikanisch mit  Gesprächen und fiestas erleben...

pues, Vamos, vamos a la playa!!!!!!

Letzte aufruf für alle die mich hier besuchen wollen, noch ist Zeit, nutzt die Chance!!!

3.7.09 19:31


 

Endlich, nach langem Warten und Sehnen, hat uns Dios oder das Klima oder irgendwelche Luftströmungen oder die Regelmässigkeit des Jahresablaufs oder.... auf jeden Fall wurden uns Wolken geschickt, gross, riessig, grau oder manchmal auch schwarz, ganz dunkel und himmelbedeckend. Die Sonne zieht es vor, sich hinter ihnen zu verstecken, bei der Konkurrenz kann sie auch nicht mit halten. Und die lieben, lieben Wolken schicken uns Regen und endlich, nachdem jeder Baum,jeder Kaktus und jede Algave, alle Vöglein und cucarachas und alle andern Tiere und Pflanzen und Menschen in Michoacan, Mexico  Monate lang in Hitzestarre verfallen waren, kaum atmen, noch viel weniger sich bewegen konnten, wacht alles auf, das Grass fäng an zu wachsen, die Bäume kriegen Blätter, es wimmelt von riesen Fliegen und cucarachas und Spinnen, die wilden Hunde laufen schneller in den Strassen und auch die Menschen sehen frischer aus.

 Es regnet beinahe jeden Tag jetzt und danach ist es immer fast "kühl", ich kann endlich meinen dicken Pullover tragen, den ich 4 Monate im Rucksack eingesperrt  und nie benötigt habe. Ich kann sogar schon vor dem Dunkel werden joggen gehen. Ich kann um die Mittagszeit das Haus verlassen ohne das Gefühl zu haben, schon an der nächsten Ecke verdurstet zu sein oder zusammen gpresst vor lauter Hitze und ich kann manchmal, morgens, wenn noch der kühle Schatten der vergangenen Nacht über der Piedad liegt,  sogar warmen Tee trinken und es fühlt sich nicht komisch an.

 Gracias a dios, darf ich diese schöne Zeit hier in Mexico erleben, die mir das Land von einer anderen Seit zeigt. Und es erinnert mich auch sehr an Deutschland, es ist eben das was ich kenne und gewöhnt bin, Regen, Wolken und Matsch. 

Mein 2 wöchiger Englischkurs neigt sich leider dem Ende zu, heut zum Abschluss wird es eine grosse Talentshow geben, an der alle Englischkurse teilnahmen werden, es wird Lieder geben, Sketche, Witze und Theater, alles in Englisch. Sicher wird es lustig, und teilnehmen ist alles und so, macht ja nichts, das (zunmundest in meinen beiden Kursen) die stimmlichen Qualitäten nicht grad bühnentauglich sind. Ich bin auf jeden Fall sehr sehr zufrieden mit meinem Kursen, alle meine Schüler können erste Konverstionen in englisch führen, verstehen einfach Fragen und sind fähig einfache Texte zu lesen. Alle waren die ganzen 2 wochen motiviert und interessiert und es gab niemanden, der total "anti" war. Na gut , jeder einzelne zahlt auch 50 € für den Kurs, was hier sehr viel Geld ist und allein schon aus diesem Grund wollen alle die Gelgenheit nutzen wirklich englisch zu lernen.

Natürlich bin ich auch auf mich stolz, dass ich "unausgebildet" Erfolg hatte und allen Schülern erste Englischkenntnisse vermittelt konnte. In den den Bewertungen der Schuler schneide ich auch gut ab (das muss ich einfach erwähnen ), "dynamischer Unterricht", " verständnisvoller teacher", und "lustig und interessant".  Mir wird es fehlen, nicht mehr 100x am Tag  " open your books please!" und " Let's start" , " the next please" etc zu sagen.

 

1.7.09 16:19


 

Jetzt sind es schon fast 2 Wochen, in denen ich mich als Lehrerin bezeichnen darf, und das ganz ohne 3 jähriges Studium, ohne Prüfung, ohne jegliche Berufserfahrung. Einzig und allein mit Motivation und Waldkindergartenerfahrung gebe ich meinen Englischunterricht und ich glaub, alle sind ganz glücklich damit. Spiele spielen, mit Luftballons tanzen, versteckte Zetteln suchen;ist doch schön Kind zu sein, oder?

Mein Unterricht ist so, wie ich es mir immer von meinen Lehrer gewünscht habe, lange Pausen, viel Gruppenarbeit und Dialoge, abgucken im Test etc. Das die Schüler ( so um die 20 Jahre) mich immer noch fragen, ob sie mal auf Toilette gehen dürfen, wundert mich natürlich. Aber daran sind eben 13 jahre Schule schuld, da vergisst man leicht, das man selbständig und unabhängig ist.

25.6.09 16:30


am nächsten Tag...

 

 

verbrachte das Mädchen einen ganzen Vormittag in schrecklicher Ungewissheit. Sie redet mit niemanden und versuchte nicht an die verlorenen Fotos zu denken, aber es war nicht leicht. NacAls die Arbeit getan war, wagte sie einen letzten Versuch, zur rettung ihrer Fotos, allerdings ohne grosse Hoffnung. Sie fragte

Das sie ja Gott sei Dank im TEC arbeitete, es also viel Technikwissen gab, wande sie sich an einen Bekannten deer Informatik studierte und bat um Hilfe. Und, sie konnte es kaum glauben und vielleicht war es eine höhere Macht die ihr half, ihre Fotos wurden gefunden und existieren.Gracias a dios.!!!!

 Das war also mein ganz grosses Erlebnis.AUfregend und mit happy end. Besser als Fernsehen.

22.6.09 16:28


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